Arbeitende Maremmanis

Sie möchten einen Herdenschutzhund an der Herde, haben aber keine Zeit ihn Auszubilden ? Dann bringen sie ihn zur Ausbildung nach Neundorf, in eine meist 20- 30 köpfige HSH gewohnte Herde.

Herzlich Willkommen in Neuendorf, einen kleinem Dorf in Mecklenburg Vorpommern, in der Nähe der Vier- Tore- Stadt  Neubrandenburg.                         

Hier halten wir auf Momentan über 3 HA Privatland, Schafe der Rasse Barbados Blackbelly und Dorper,  diese werden beschützt von unseren Cane da Pastore Maremmano Abruzzese.

Unsere Schafe haben ihre eigene HP, zu finden sind sie unter 

http://barbadosblackbelly.beepworld.de 

Unsere Hunde in der Tageszeitung:

Nordkurier vom 14.02 2012

Weiße Riesen wachen über Schafherde

Eine Familie in Neuendorf hat sich zwei ganz besondere Wachhunde angeschafft.
Neuendorf (Karl-Heinz Engel)  
 

Sie sehen auf den ersten Blick nicht aus, als würden sie zwei- und vierbeinige Räuber in die Flucht schlagen: Groß sind die Hunde mit dem Eisbärenfell zwar, aber irgendwie zu gemütvoll für entschlossene Verteidiger von Hab und Gut. Maremmano-Abruzzese heißt die Rasse. Es sind Herdenschutzhunde, die sich sogar mit Wölfen anlegen, geht es um die Sicherheit der ihnen anvertrauten Tiere. Und das will etwas heißen. Vermutlich einzige Halterin in Mecklenburg-Vorpommern ist Familie Lux aus Neuendorf.


Elke Lux unterhält am Gatscher Damm eine Herde von etwa 20 Schafen. Wölfe haben sich bisher nicht für die Wollträger interessiert, wohl aber zweibeinige Räuber. „Bei der Suche nach einem Schutzhund sind wir auf die italienische Rasse aufmerksam geworden“, berichtet Elke Lux.
Ihre Wurzeln haben die Maremmano-Abruzzese in den mittelitalienischen Bergen, in den Abruzzen, wie der Name sagt. Dort werden sie seit Jahrhunderten als Herdenschutzhunde geführt. Sie arbeiten absolut selbstständig. So kumpelhaft sie dem ersten Eindruck nach wirken, im Gefahrenfall geben sie kein Pardon. Es sind starke Hunde.


Ein Duo mit dem Rüden Antonio an der Spitze sorgt in Neuendorf nun für eine sichere Koppel. Armando und Aurora, beide erst sieben Monate alt, vervollständigen die Einsatztruppe. Im Dorf hat man sich längst an die weißen Vierbeiner mit der mächtigen Bassstimme gewöhnt. Elke Lux lernt die Junghunde an. Sie wachsen bei den Schafen auf, werden somit auf sie geprägt. Selbst noch Welpen, ist ihr Aufpasserinstinkt bereitsgeweckt. Die Hundeschule, erklärt Elke Lux, falle beiden leicht, die Rasse sei ausgesprochen gelehrig und unterscheide Freund und Feind schnell. „Wir können mit allen Hunden problemlos durchs Dorf gehen“, erzählt die Hobby-Schäferin. Auch mit den Kindern kämen sie bestens zurecht.

 

 

 


So große Hunde müssen einen kräftigen Appetit haben. Dem aber ist nicht so. „Sie geben sich in ihrem Ursprungsland mit dem zufrieden, was die kärglichen Verhältnisse hoch oben in den Bergen übrig lassen. So ist das auch hier. In erster Linie leben sie von Milch, Milchprodukten, Brot sowie Nachgeburten“, erläutert Elke Lux.
Zweibeinige Räuber waren der Anlass für die Anschaffung. Die meiden die Koppel seither. Unterdessen rückt aber die Gefahrenabwehr gegen Wölfe ins Blickfeld, wie die Vorfälle im vergangenen Jahr an der Müritz zeigten. Noch leben in Mecklenburg-Vorpommern nur Einzeltiere. Angesichts derVermehrung in Sachsen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt dürfte es in absehbarer Zeit aber auch hierzulande zu Paar- und Rudelbildungen kommen. Dann rechnen Experten und Tierhalter erneut mit Übergriffen auf Weidevieh. Laut Wolfsmanagementplan fördert die Landesregierung Präventionsmaßnahmen, darunter die Anschaffung von Herdenschutzhunden. Zu ihnen zählen zwar auch ähnliche Rassen wie der Pyrenäenberghund und der ungarische Kuvacz. Elke Lux ist aber davon überzeugt, dass das Interesse an den „Italienern“ enorm zunimmt. Sie selbst will ihre Erfahrung mit den „weißen Riesen“ gern weitergeben.


Sie sind Besucher Nr.

Gratis Homepage von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!